Die St. Franziskus-Bruderschaft Berendonk wurde im Jahre 1929 gegründet. Als Triebfeder hierfür sind der damalige eigenständige Schulbezirk Berendonk sowie die Bemühungen um einen weiteren gemeinschaftlichen Zusammenschluss zu nennen.
Die Herkunft des Namens Berendonk kann übrigens nicht gänzlich geklärt werden, da es weder Sage noch Erzählung hierzu gibt. Wahrscheinlich aber ist eine Ableitung von Baerren oder Barriere, der Grenzbalken auf der Donk, wobei unter Donken Bodenerhebungen zwischen Mooren oder Wasserläufen zu verstehen sind. Der vollständige Gründungsname lautete St. Franziskus Schützenverein Berendonk, Blumenheide und Umgebung.
Das Tun und Wirken der Bruderschaft ist an den Leitsätzen Glaube, Sitte und Heimat ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Vereinslebens steht das alljährliche Vogelschießen am Fest Christi Himmelfahrt, bei dem alle Schützenschwestern und -brüder gleichberechigt um die Königs(-innen)-Würde streiten, und der in die gemeinsame Kirmesfeier integrierte Königsgalaball.
Das Waldfest auf der Berendonk und das familiäre Winterfest runden die geselligen Aktivitäten ab.
Neben der Teilnahme an den kirchlichen Festen und der Denkmalpflege sind weiterhin vor allem die schießsportlichen Aktivitäten der Bruderschaft zu nennen, denn der Schießsport hat von alters her eine große Bedeutung.Viele Erfolge auf den verschiedensten Ebenen zeugen hiervon. Waren es in den 60er Jahren vor allem die KK-Disziplinen, so stehen heute die Luftgewehr-Wettkämpfe im Vordergrund.
Die Schießgruppe ist ein wichtiger Bestandteil der Bruderschaft, da sie die Möglichkeit bietet, junge Menschen gezielt an bruder- und gemeinschaftliches Denken und Handeln heranzuführen. Aus diesem Grunde wurde auch, in Zusammenarbeit mit der Stadt Kevelaer und den beiden Bruderschaften St.Petrus und St.Sebastianus Wetten 2009 ein neuer Schiessstand über dem Tennisheim erstellt.
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